Betriebswirtschaft
Deckungsbeitrag
Öko-Landbau
Berufsschule
Landwirtschaft
Grundlageninformation

Deckungsbeitrag – Definition:

Der Deckungsbeitrag ist ein Begriff aus der Kostenrechnung und das Kernstück der Produktionsverfahrensrechnung. Man ermittelt den DB aus der Differenz zwischen den Marktleistungen eines Produktionsverfahrens (= Summe der marktfähigen Haupt- und Nebenleistungen, bewertet mit Erzeugerpreisen) und den tatsächlichen zuteilbaren Kosten (spezifische variable Kosten).

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag, den der einzelne Betriebszweig bzw. das einzelne Produktionsverfahren zur Deckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebs liefert.

Der Gesamtdeckungsbeitrag ist die Summe der Deckungsbeiträge aller Produktionsverfahren eines Betriebs; werden davon alle Fix- und Gemeinkosten des Betriebs abgezogen, erhält man den Gewinn. (1)

Deckungsbeitrag = Markterlös - variable Kosten
Gesamtdeckungsbeitrag = Summe aller Deckungsbeiträge eines Betriebs
Betriebseinkommen = Gesamtdeckungsbeitrag
- Fixkosten (Abschreibungen für Maschinen und Gebäude,
                         Betriebsversicherungen und Steuern,
                         Berufsgenossenschaft, allgemeiner Betriebsaufwand)

+ Zins, Lohn, Pacht
Roheinkommen = Betriebseinkommen - Fremdarbeitslohn
Landwirtschaftl. Gewinn = Roheinkommen - Zinsen, Pachten, Mieten
Unternehmergewinn

= Landw. Gewinn
- Zinsansatz für Eigenkapital, Pachtansatz für Boden, Lohnansatz für
                    familieneigene Arbeitskräfte

Quelle:   (1)  Lexikon der Landwirtschaft, Verlagsunion Agrar

>> grafische Darstellung

>> zur DB-Übersicht >>

D1 Deckungsbeitrag
::: Seite 1 :::
aktualisiert: 08.08.2003 11:58
W. Janka
Informationen Ökolandbau    © BLE 2003