Vorbemerkung
Öko-Landbau
Berufsschule
Landwirtschaft

Berufsschule Landwirtschaft

Informationsmaterialien für Berufsschulen und die berufliche Bildung Landwirtschaft zum Thema „Öko-Landbau“

Vorbemerkungen

1. Gliederung

Die Gliederung des Themas erfolgt gemäß der Grobgliederung der Lehrpläne für die Berufsausbildung „Landwirt“. Damit kann parallel zum konventionellen Landbau das Thema Ökologischer Landbau am sinnvollsten in den Unterricht integriert werden.

 

Eine ähnliche Unterteilung findet sich im Onlineportal Oekolandbau.de sowie in den Arbeitsmaterialien „Biologischer Landbau“ der FiBL Schweiz wieder.

2. Modularer, dynamischer Aufbau

Durch den modularen Aufbau können die Inhalte unabhängig voneinander verwendet werden, in der Gesamtheit ergibt sich daraus ein umfassendes Grundlagenwerk für die Ausbildung. Für eine tiefgründigere Erschließung der Module sind die umfangreichen Quellenangaben zu den Sachinformationen ideale Ausgangspunkte.

 

Sämtliche Onlineinformationen werden dynamisch durch das Contentmanagementsystem des InfoFARM.de-Portals strukturiert erschlossen. Die Inhalte sind damit garantiert aktuell. Eine Kopie der Onlineangebote im PDF-Format gewährleistet eine sehr hohe Verfügbarkeit der Sachinformationen.

3. Pädagogische Umsetzung

In der Berufsschule ist es außerordentlich wichtig, dass man die Schüler nicht nur mit Fakten an das Thema Öko-Landbau heranführt, sondern dass man in einem ersten Schritt vorhandene Schranken öffnet und neben dem Abbau von gegebenenfalls vorhandenen Ressentiments gegenüber dem ökologischen Landbau einen gewissen Weitblick für Natur und Umwelt schafft. Das erste Lehrjahr bietet dafür genügend Ansatzmöglichkeiten in der Vermittlung der Grundlagen über Boden, Pflanze, Tier.

 

Die Erschließung der Module muss daher aus unserer Sicht zwingend parallel zur Thematik des konventionellen Landbaus erfolgen. Ein eigenständiges Fach Öko-Landbau wäre zwar erstrebenswert (aufgrund der Fülle von Fakten), Öko-Landbau darf jedoch nicht als „Fremdkörper“ isoliert im Unterricht erscheinen. Der Übergang muss aus pädagogischer Sicht fließend und vor allem „begreifbar“ sein.

 

Aus diesen Überlegungen ist der Bezug zur Praxis (konventionell wie ökologisch) ständig oberstes Gebot. Die Einbeziehung von Fachleuten in den Unterricht entlastet den Lehrer und verhindert Missverständnisse. Moderne Lernmethoden helfen, die Thematik in ein modernes Licht zu stellen (Onlinerecherche, Lernzirkel, Teamteaching usw.).

Informationen Ökolandbau
© BLE 2003
W. Janka